Wenn es um die Sicherheit von Aufzügen geht, ist die Spannvorrichtung eine jener Komponenten, die still arbeitet, aber eine grundlegende Rolle spielt. Sie hält das Seil des Geschwindigkeitsbegrenzers unter konstanter Spannung und stellt sicher, dass der Sicherheitskontakt bei übermäßiger Lockerung unverzüglich eingreift. Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie wissen müssen: wie sie funktioniert, wie sie mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer kombiniert wird und welche Unterschiede zwischen den verfügbaren Modellen bestehen.
Was ist eine Spannvorrichtung für Aufzüge?
Die Spannvorrichtung für Aufzüge ist ein Gerät, das das Seil des Geschwindigkeitsbegrenzers unter Spannung hält. Sie ist mit einem Sicherheitskontakt ausgestattet, der die Stromversorgung der Anlage unterbricht, wenn sich das Seil durch übermäßige Dehnung lockert, und gewährleistet so den korrekten mechanischen Eingriff des Geschwindigkeitsbegrenzers.
Wie wählt man die richtige Spannvorrichtung für die Kombination mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer?
Bei der Kombination von Geschwindigkeitsbegrenzer und PFB-Spannvorrichtung sind zwei Aspekte zu berücksichtigen.
Seilscheibe: Der Durchmesser der Seilscheibe des Geschwindigkeitsbegrenzers muss dem Durchmesser der Seilscheibe der Spannvorrichtung entsprechen.
Gegengewicht: Je nach kombiniertem Geschwindigkeitsbegrenzer wird an der Spannvorrichtung ein unterschiedliches Gegengewicht angebracht.
Kein Gegengewicht ist erforderlich, wenn in der Anlage ein Federspanner verwendet wird.
Außerdem finden Sie auf jeder Produktseite des Geschwindigkeitsbegrenzers die kompatiblen PFB-Spannvorrichtungen für jedes Modell.
Muss die Spannvorrichtung gewartet werden?
Nein. Es ist jedoch wichtig, den korrekten Betrieb des Sicherheitskontakts und die Seilspannung bei der regelmäßigen Wartung der Anlage zu überprüfen.
Wenn ich bei einer Wartung den Geschwindigkeitsbegrenzer austausche, muss ich auch die Spannvorrichtung austauschen?
Beim Austausch eines Geschwindigkeitsbegrenzers muss sichergestellt werden, dass der neue Begrenzer mit dem Seilscheibendurchmesser und dem Gewicht der installierten Spannvorrichtung kompatibel ist. Ist dies nicht der Fall, muss auch die Spannvorrichtung ersetzt werden, um eine Beeinträchtigung des korrekten Betriebs des Geschwindigkeitsbegrenzers zu vermeiden.
Was sagt die Norm EN 81-20 über Spannvorrichtungen?
Die Norm EN 81-20 schreibt vor, dass Spannvorrichtungen mit einem Gegengewicht ausgestattet sein müssen. Ein Hersteller wie PFB kann jedoch durch eine eigene Risikoanalyse Spannvorrichtungen auf Basis alternativer Technologien — wie Federspanner — entwickeln, herstellen und mit dem entsprechenden Zertifikat liefern.
PFB-Spannvorrichtungen
PFB stellt seit über 60 Jahren Spannvorrichtungen für Aufzüge her, die für jede Installationskonfiguration ausgelegt sind. Jedes Modell ist gemäß der Norm EN 81-20 oder durch Ausnahmegenehmigung mittels entsprechendem Zertifikat konzipiert und wird mit der für die Installation erforderlichen technischen Dokumentation geliefert. Das Sortiment gliedert sich in drei Produktfamilien — Federspanner, horizontal und vertikal — die jeweils für spezifische Installationsbedingungen konzipiert sind und im Folgenden im Detail beschrieben werden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Federspanner, einer horizontalen und einer vertikalen Spannvorrichtung?
Der Federspanner kann am Boden oder an der Führungsschiene befestigt werden. Da er federbasiert ist, benötigt er kein Gegengewicht, was die Handhabung und Installation in beengten Räumen erleichtert.
Entdecken Sie die PFB-Federspanner: R4MC - R4M
Die horizontale Spannvorrichtung wird an der Führungsschiene befestigt und ist auskragend ausgeführt, mit dem Gegengewicht auf der der Seilscheibe gegenüberliegenden Seite.
Entdecken Sie die horizontalen PFB-Spannvorrichtungen: R4X - R4K
Die vertikale Spannvorrichtung hat das Gegengewicht in einer Linie mit der Seilscheibe und kann an der Führungsschiene und/oder am Boden befestigt werden.
Entdecken Sie die vertikalen PFB-Spannvorrichtungen: R4VS - R4R - R4V.